Legacy Magazine #94

legacy magazine 95Ach, nö. Jungs. Die Kackstadt-Kaufhaus-Hammond-Orgel am Anfang rollt ja sogar einem Stratovarius-Fans die Fußnägel hoch. STORMHOLD kommen aus Gomel aus dem ja nicht so schön (regierten) Weißrussland und hören viel Metal. Dumm nur, dass sie all das, was sie kennen, auch in ihre verlorene Welt reinstopfen. Da gibt es melodischen Death, Power, Epic und alles. Dann steht da ein Baukasten, da kommt alles rein, einmal gerührt und geschüttelt und umgedreht. Und unten kommt dann was raus. Das animiert zum Headbangen, zum Kopfschütteln, zum Weglaufen. Keine Ahnung. Hier Uptempo, da Thrash-Riffing, da Metal-majestätisches Solieren, progressives Nichtkomponieren. Immer kräftig durchein- und nacheinander. Nach spätestens zehn Minuten sinnt der Hörer auf Rache, er will nach Belarus und STORMHOLD die Instrumente – also nicht nur die mit den Tasten – wegnehmen. Auf jeden Fall gönnt er keiner Biathletin, sei sie noch so hübsch, einen Treffer. Schließlich landet diese Band auch keinen. Und dann leisten sich die Osteuropäer auch noch diesen Plaste- und Elaste-Sound. Nee, nee, nee.

Bruno Kaiser (Legacy Magazine #94)

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