LEGACY #73

CRYPTIC aus Polen kommen jetzt mit ihrem Debut-Album auf uns zu. Nach dem Demo 2004 haben sie sich mal schone sieben Jahre Zeit gelassen, um an der Schlaghand ihres Kindes zu arbeiten. Das hat dem Zogling aber sehr gut getan, denn gut ernahrt hat er eine enorme Durchschlagskraft entwickelt. Das geht schon direkt beim ersten Track ‚Kingdom Of The Blind‘ los, welcher erst mit einem eindringlichen Gitarren-Riff fur Aufmerksamkeit sorgt, um dann die Knuppel aus dem Sack zu lassen. Gerade auch die Growls von Sanger Tomash passen sehr gut zu dem Material, denn er wechselt auch ab und zu mal zu einem Sprechen, Schreien und Krachzen, so dass er Variationen in seinen Gesang bringt. Wahrend man den Knuppelfaktor in allen Songs recht hoch legt, ist ‚New Existence‘ sogar richtig rockig/punkig ausgefallen mit einigen Heavy Metal-Riffs, die vollig aus der Reihe tanzen. Sehr gut, denn sowas lockert das Material ziemlich auf. Glucklicherweise bleiben sie dennoch auf der dunklen Seite, ohne frohlich zu werden. Die vielen Thrash-Elemente lassen sich sowieso nicht lange verstecken, denn gerade die Gitarren sind fur eine reine Death Metal-Band zu melodisch und locker gespielt. In diesen sechs Jahren haben sich CRYPTIC auch ein neues Logo gegonnt, was den Rahmen jetzt auch optisch ansprechend gestaltet. Es scheint also, als hatten die Polen alles richtig gemacht: eine kurzweilige Platte, die der Death/Thrasher sicherlich gerne anhort. (RB)

10 Punkte

LEGACY #73

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