Legacy #105

L105 CoverWas für ein Brett! Nach diversen Demos, Namensänderungen und Umbesetzungen veröffentlichen die Griechen DESERT NEAR THE END mit „Theater Of War“ nunmehr ihr drittes Album, und man hört den drei Bandmitgliedern und dem Studio-Drummer die gesammelte Erfahrung auf jeden Fall an, denn diese Männer wissen, wie man echten Metal mit Arschtrittfaktor schreibt! Schon der Opener ‚Ashes Descent‘ bölzt so unbarmherzig drauflos, dass sich die Nackenwirbel von ganz allein in Bewegung setzen und die Beine automatisch das Doublebass-Gewitter auf dem heimischen Boden nachspielen wollen. Dabei setzen die Hellenen jedoch nicht nur auf den Ballerfaktor, sondern haben echt alles im Gepäck, was eine geile Death Metal-Platte braucht. Das wären neben der schieren Brutalität auch Killerriffs, die übertriebensten Bolt Thrower-Kopfnickerwalzen, ab und zu eine Ohrwurm-Hook und in leichten Dosen zur Auflockerung auch mal ein akustisches Zwischenspiel oder ein melodischer Solopart. Bei ‚A Martyr’s Birth‘ wird anfangs gar die Gitarre gezupft, und Sänger Alexandros Papandreou beweist, dass er auch den Klargesang klasse beherrscht. Doch wer denkt, dass hier jetzt eine (Halb-)Ballade folgt, liegt gehörig daneben, denn nach einer Minute geht es wieder in die Vollen. DESERT NEAR THE END verbinden gekonnt musikalische Brutalität mit technischer Versiertheit an den richtigen Stellen und zwingendem Songwriting. Ein Album, das jeder Death Metal-Fan in diesem Jahr haben sollte!

12 Punkte
TFR (Legacy #105)

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